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chinese whisper

DAS STILLE POST PROJEKT

 
Herzlich laden wir ein ins dritte Jahr von chinese whisper
 
In diesem Jahr feiern wir in Köln im 
Kulturbunker Mülheim
Berliner Straße 20
51063 Köln
 
Am Samstag, dem 26. Oktober von 16 bis 19 Uhr
und am Sonntag, dem 27. Oktober von 12 bis 18 Uhr.
 
 
 
Mail-Anhang
 
 
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Titelseite des Magazins für politische Entscheidungen „Hammelsprung“

Auf der Titelseite der 10-jährigen Jubiläumsausgabe des Magazins Hammelsprung erschien im August 2019 eine Zeichnung von mir. Des Weiteren findet sich auf Seite 8 des Magazins ein Artikel von Christoph Heek über informelle Zeichnungen. 

 

 

 

… informell geht schnell

Artikel von Christoph Heek in der Jubiläumsausgabe des Magazins Hammelsprung:

 

Informell geht schnell

 

… so witzeln manchmal einige der mir bekannten Künstlerkolleginnen und -kollegen. Gemeint ist dabei die vergleichsweise schnelle und scheinbar leichtfüßige Machart der nichtfigurativen künstlerischen Darstellung.

In der informellen, also im künstlerischen Sinne nichtfigurativen Zeichnung geht es nicht darum, einen konkreten Plan oder eine (Darstellungs-) Absicht zu verfolgen, sondern sich ergebnisoffen in einen Prozess zu begeben, dessen Endpunkt im günstigsten Falle ein gelungenes Werk darstellt. Die Offenheit für das Entstehende ist dabei wesentlicher Teil des Prozesses.

In der Kunstgeschichte bezeichnet „das Informell“ zusammenfassend eine Kunstströmung der nicht geometrischen Abstraktion der Malerei der fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts. Es wird damit erstmalig eine künstlerische Haltung und nicht ein einheitlicher Stil benannt. Diese Haltung wendet sich gegen klassische Kompositionsprinzipien der figurativen Malerei aber auch gegen die der geometrischen Abstraktion. Farbe, Linie und Fläche sind befreit von vorgegebenen Formen oder Abbildungsbezügen. Sie werden selbst zum Thema und das Zeichnen oder Malen an sich wird zum Dokument der Konzentration eines dynamischen, künstlerischen Gestus, welcher auf dem Zeichen- oder Malgrund fixiert wird.

Spontanität und Offenheit für das sich Ergebende sind wesentliche Vorraussetzungen. Das prozessuale Konzept dieser Kunstform erlaubt das Verlassen von (eigenen) bereits festgetrampelten Pfaden und findet Freunde und Berechtigung im Tun und Bedeutung im Ergebnis. Dies entbindet aber nicht von der selbstkritischen Reflexion des Werkes. Ganz im Gegenteil. Das scheinbar völlig Freie will genau betrachtet, bewertet und gegebenenfalls auch verworfen sein. Am Ende steht also ein Entscheidungsprozess, dessen Ziel es sein muss zu hinterfragen, ob Inhalt und Form in einer künstlerisch wertvollen Weise eine gelungene Verbindung eingegangen sind. Ob die Rezipienten dies auch so sehen, steht auf oft einem anderen Blatt.

Auch wenn all dies auf den ersten Blick vielleicht etwas beliebig daher zu kommen und einfach alles erlaubt zu sein scheint, so ergibt sich in der künstlerischen Praxis doch ein anders Bild. Man entwickelt im Laufe der Zeit eine höchst individuelle künstlerische Ausdrucksform. So etwas wie eine erkennbare Sprache des eigenen informellen Bildschaffens. Das klingt nicht nur paradox, in gewisser Weise ist es das auch. Allerdings kommt aller Schaffensdrang aus dem tiefsten Inneren und ist untrennbar mit Körper und Geist des Schaffenden verbunden. Es entstehen im Lauf von Jahren unwillkürlich entstandene und unbewusst abgespeicherte Bewegungsmuster und Haltungen, die sich im Gestus manifestieren und für einen gewisse Wiedererkennbarkeit sorgen.

Auch eine informelle Arbeit hat (ein) Format. Es ist nicht gleichgültig, ob ein Werk in der räumlichen Ausdehnung die Körpergröße der Künstlerin oder des Künstlers übersteigt oder ob es ein kleines, fast intimes Format hat. Das Format der Arbeit hat bedeutenden Einfluß auf die Art der Bewegung. So kann etwas kleinformatiges aus dem Handgelenk entstehen, etwas anderes aber große und raumgreifende Bewegungen erfordern.

In diesem Artikel habe ich versucht, eigene künstlerische Prozesse in Worte zu fassen. Das ist an und für sich schon ein zum Scheitern verurteiltes Unterfangen. Nicht umsonst verbrennen sich viele KunsthistorikerInnen daran die Finger, wenn sie es versuchen. Worte sind in diesem Fall ein nur begrenzt geeignetes Hilfsmittel zur Veranschaulichung eines Prozesses, bei dem es gerade nicht um Worte geht.

Zeichnen ist eben eine andere Form des Denkens.

 

Christoph Heek Kleve, den 14.05.2019

 
Christoph Heek im 6. Kunstsalon im Atelier Bettina Hachmann im Schloss Wissen
Zur Eröffnung der Ausstellung 
 
Christoph Heek – Zeichnungen 
Bettina Hachmann – Malerei
Andre Jockweg – Saxophon
 
lade ich Sie und Ihre Freunde
am 10. Mai ab 14 Uhr ins 
 
Atelier Bettina Hachmann
 
im Innenhof von
 
 herzlich ein.
 
Ausstellungsdauer 10.05. – 12.05.2019
 
 
Öffnungszeiten: 
Fr. 14 – 19 Uhr
Sa. 10 – 18 Uhr
So. 11 – 16 Uhr
 
 
Für Christoph Heek ist Zeichnen eine andere Form des Denkens. 
Die sensiblen und gleichzeitig kraftvollen Zeichnungen des in Kleve am Niederrhein lebenden Künstlers
Christoph Heek sind weder figürlich noch auf sonstige Weise gegenstandsbezogen. 
Sie bilden nichts ab, sie scheinen sich sogar allem Bekannten und Wiedererkennbaren zu entziehen.
 
 
Sie begegnen in dieser Ausstellung auch den reduzierten Bildern der Gastgeberin Bettina Hachmann,
in denen die Linie auf andere Weise eine Rolle spielt. So entsteht eine gemeinsame Komponente.
 
 
Besonders hinweisen möchte ich auf:
 
 
SONNTAG 12.05.2019 11 UHR

 

SONNTAGSMATINEE

 
Klangbilder– Malerei und Zeichnung treffen Klang
 
 

Der Saxophonist Andre Jockweg improvisiert zu den Bildern der Ausstellung.

 
Wir dürfen gespannt sein, wie es klingt, wenn der Saxophonist Andre Hockweg dieses Zusammenspiel
von Zeichnung und Malerei musikalisch verbindet.
Sie hören Tenor-, Alt- und Sopransaxophon.
Herzlich laden wir Sie ein, sich von diesem entstehenden Zusammenspiel von Musik und Bild gefangen nehmen zu lassen.
 

Das Atelier ist am Sonntag bis 16.00 Uhr geöffnet.

 
 
Wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch. 
 
 
 
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es wird ja wohl noch schön sein dürfen

Ausstellung in Krefeld im Kunst-Spektrum der GKK

Zur Eröffnung der Ausstellung 
 
Hansjörg Krehl – Christoph Heek – Willy Heyer
 
es wird ja wohl noch schön sein dürfen 
 
am 22. März 2019 um 20 Uhr im 
 
KUNST-SPEKTRUM der
Gemeinschaft Krefelder Künstler
St. Anton Str. 90
47798 Krefeld 
 
lade ich Sie und Ihre Freunde herzlich ein.
 
Eröffnung mit
Marcell Feldberg, Textlesung
Marina Kirchhofer, Zither
 
 
Ausstellungsdauer 22.03. – 13.04.2019
 
 
Wir freuen uns auf Ihren Besuch. 
 
 
Mein besonderer Dank gilt Marina Kirchhofer und meinen Kollegen Hansjörg Krehl, Willy Heyer,
die mich aufgrund meiner momentanen Immobilität bei der Realisierung der Ausstellung erheblich unterstützt haben.